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Aktuell
Wechsel an der SPD-Fraktionsspitze im Kreistag
Reichmannshausen/Landkreis Schweinfurt: Einstimmig hat die SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Schweinfurt Florian Töpper (links) an ihre Spitze gewählt. Der 32-jährige Jurist aus Dittelbrunn tritt damit die Nachfolge des langjährigen Fraktionsvorsitzenden Hartmut Bräuer (rechts) aus Gerolzhofen an. Die Übergabe erfolgte anlässlich einer Fraktionssitzung in Reichmannshausen. Töpper ist seit 2002 Mitglied des Kreistages, in den er als seinerzeit jüngstes Mitglied gewählt wurde. In seiner Heimatgemeinde bekleidet Töpper unterdessen auch das Amt des dritten Bürgermeisters. Töpper bedankte sich bei seinem Vorgänger für dessen engagiertes und ausdauerndes Wirken an der Fraktionsspitze. Auf Bräuers Erfahrung wolle die SPD im Kreistag noch lange bauen. Im Anschluss an die Fraktionssitzung nahmen die SPD-Kreisräte an der 25-Jahr-Feier des Schullandheims Reichmannshausen teil und zeigten sich beeindruckt von dessen pädagogischem Angebot samt grünem Klassenzimmer.
Ehrungen bei der SPD Geldersheim
Die SPD in Geldersheim hat auch in diesem Jahr wieder ihr traditionelles Sommerfest zum Anlass genommen, langjährigen
Mitgliedern für ihre Treue und ihr Engagement zu danken. Gemeinsam mit MdB Frank Hofmann überreichte der
stellvertretende SPD- Kreisvorsitzende Florian Töpper an die Jubilare Urkunden und Präsente. Mit Reinhard Feldmann
und Rudi Seufert waren gleich zwei Genossen für 45 Jahre in der SPD auszuzeichnen. Jürgen Lohr und Gerhard Stein sind
seit 40 Jahren im Besitz des roten Parteibuchs. Inge Benkert ist seit 15 Jahren dabei. Mit ihrem andauernden Bekenntnis
zur Sozialdemokratie hätten die Geehrten gezeigt, dass sie an einer lebenswerten und die SPD-Grundwerte Freiheit,
Gerechtigkeit und Solidarität verwirklichenden Gesellschaftsordnung mitarbeiten wollen, statt nur abseits zu stehen,
so Töpper. Besonderen Dank richtete er an Gemeinderätin Irmgard Pawlak, die für 25 Jahre in der Partei geehrt wurde.
Pawlak bringe sich nicht nur in der Gemeindepolitik mit viel Herzblut ein, auch auf Ebene der Landkreis-SPD sei sie als
stellvertretende Kreisvorsitzende eine gleichermaßen sachkundige und zuverlässige Kollegin, deren Meinung mit Recht viel
Gewicht habe.
Zusammenarbeit weiter ausbauen - Erste Wahlvorbereitungen bei der SPD laufen bereits
Eine Positive Bilanz hat der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Kai Niklaus, in der Jahreshauptversammlung gezogen. Die Vorbereitungen für die nächsten Kommunalwahlen hätten bereits begonnen, sagte er.
Rinderspacher im Landkreis
Am Sonntag, 19.06.2011, macht der SPD-Fraktionschef im bayerischen Landtag Markus Rinderspacher auf seiner Radtour durch das Werntal auch Station in Schweinfurt und Waigolshausen. Um 09:43 Uhr wird ihn eine SPD-Delegation am Schweinfurter Hauptbahnhof begrüßen , sodann geht es weiter mit dem Zug nach Waigolshausen, wo sich die roten Radler in Richtung Arnstein aufmachen.
Kreis-SPD und Jusos: Schnellstmöglicher Atomausstieg Gebot der Stunde
In einer gemeinsamen Pressemitteilung appellieren der SPD-Kreisverband Schweinfurt-Land und die Jusos im Landkreis an die Bundesregierung, angesichts der dramatischen Ereignisse um die japanischen Atomanlagen zum rot-grünen Ausstiegsplan zurückzukehren. "Wir dürfen das Leid der Menschen in Japan nicht parteipolitisch ausschlachten", so SPD-Kreischef Peter Pfister. Genauso wenig dürfe man aber verkennen, dass die nun zu Tage tretende Unbeherrschbarkeit der Kernenergie in einem hochentwickelten Industriestaat berechtigte Ängste unter den Menschen auch in Deutschland hervorrufe. Pfisters Stellvertreter Florian Töpper unterstreicht, dass sich zum sogenannten "Restrisiko" die noch immer nicht gelöste Endlagerproblematik geselle. Auch die Juso-Kreisvorsitzende Julia Firmbach sieht in der Entwicklung in Asien einen Beleg dafür, dass die unter Rot-Grün eingeleitete Energiewende die gegenüber den Sicherheitsinteressen der Bevölkerung und künftiger Generationen einzig verantwortbare Strategie gewesen ist. "Dass die jetzige Bundesregierung vor der Atom-Lobby eingeknickt ist, wurde auch von vielen Menschen, die den Unionsparteien und der FDP nahestehen, nicht verstanden", betont Firmbach. Jetzt biete sich die Gelegenheit, lagerübergreifend die richtigen Konsequenzen zu ziehen und gemeinsam an einer Zukunft ohne die Hochrisikotechnologie Kernkraft zu arbeiten, so die Sennfelder Kreisrätin. Gemeinsam rufen Pfister und Firmbach die Bürgerinnen und Bürger in der Region dazu auf, sich in den kommenden Wochen an den sich ankündigenden Protestveranstaltungen und Demonstrationen gegen die Kernenergie zu beteiligen.
Jusos-Land mit neuer Spitze
Die Sennfelderin Julia Firmbach ist neue Vorsitzende der Jusos im Landkreis.Sie löst
damit den Hambacher Clemens Laugsch ab, der sein Amt studienbedingt aufgab. Firmbach
gehört der SPD schon seit 2003 an und studiert als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-
Stiftung in Bamberg. 2008 wurde sie als jüngste Kreisrätin in den Kreistag des Landkreises
Schweinfurt gewählt, wo sie dem Jugendhilfeausschuss angehört. In ihrer Heimatgemeinde
Sennfeld ist sie erste Nachrückerin ihrer Partei für den Gemeinderat. Als neue Vorsitzende
will Firmbach intensiver an der Gewinnunng von Neumitgliedern arbeiten, insbesondere
müssten noch mehr junge Menschen für die Mitarbeit in der Kommunalpolitik geworben
werden. Eine nachhaltige Stärkung der SPD könne nur von der Basis erfolgen, die Arbeit
in den Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen sei zudem eine bessere Vorbereitung
für überörtliche Kandidaturen als nur der Besuch theorielastiger Seminare. Für ihre
künftige Arbeit erhielt Firmach Glückwünsche unter anderem von der Gastreferentin
der Versammlung MdL Sabine Dittmar und dem Vorsitzenden der Jusos im Unterbezirk
Schweinfurt/Kitzingen Johannes Petersen.
Im Bild (von links): Ursula Guggenbichler (neugewählte stellvertetende
Unterbezirksvorsitzende), der bisherige Vorsitzende der Landkreis-Jusos Clemens Laugsch
mit seiner Nachfolgerin Julia Firmbach, Juso-Unterbezirksvorsitzender Johannes Petersen,
Katharina Räth (Vorsitzende der Jusos Schweinfurt-Stadt).
Jahrzehntelange Treue zur Sozialdemokratie
Die SPD in Euerbach konnte bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung zahlreiche Mitglieder
für jahrzehntelange Treue zur Partei ehren. Ortsvereinsvorsitzender Bernd Schraut dankte den
Genossinnen und Genossen für ihr Engagement in der Partei, mit der sie zahlreiche Höhen und
Tiefen durchlebt hätten. Gemeinsam mit der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Irmgard
Pawlak (Geldersheim) überreichte Schraut Urkunden und Präsente an die Jubilare, von denen
Rudolf Wachter mit sechzig Jahren Mitgliedschaft auf die längste Zeit in der SPD zurückblicken
kann. Seit 55 Jahren ist Walter Hetz, seit 50 Jahren Heinz Böhm Sozialdemokrat. Auf 40 Jahre
mit SPD-Parteibuch bringt es Hermann Weigand, jeweils 35 Jahre besitzen es Heinz Brändlein,
Albrecht Brand sowie Heinz und Ludmila Winterstein. Seit einem Vierteljahrhundert steht Uwe
Klein zur SPD, Heidrun Brand und Otmar Albert sind seit jeweils zwanzig Jahren dabei.
Roland Keller 50 Jahre Sozialdemokrat
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